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"Das Alter ist keine Krankheit. Es ist auch kein Problem, das gelöst werden müsste. Das Alter ist eine
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Auf ein Wort

... und auf einmal ist man hundert ...
"Das Alter ist keine Krankheit.
Es ist auch kein Problem, das gelöst werden müsste.
Das Alter ist eine Lebensphase, die ausgelebt werden muss."

Barbara Deane
Da die durchschnittliche Lebenserwartung heute viel höher ist als früher, wird die Zeit des Alters immer länger. Gleichzeitig nimmt die Lebenslänge für den Einzelnen ständig ab - mit jeder Sekunde, die verstreicht, bleibt uns weniger von unserem irdischen Leben übrig. Als ich eine hundertjährige Frau auf ihr hohes Alter ansprach, sagte sie nur: "Und auf einmal ist man hundert." Treffender kann man es kaum ausdrücken. Umso dringlicher ist die Frage, wie wir unsere Zeit nutzen.
Viele Ruheständler widmen sich ganz der Familie, indem sie ihre Kinder und Enkelkinder besuchen und sich um die Kleinen kümmern, damit deren Eltern Freiraum für eigene Aktivitäten gewinnen. Andere sind froh, endlich jede Menge Zeit für ihr Steckenpferd zu haben. Unternehmungslustige, wohlhabende Senioren machen viele Reisen. Ein Rentnerehepaar in Australien hat sein Haus verkauft und sich einen Katamaran angeschafft, auf dem es seitdem in den tropischen Gewässern des Nordostens segelt und lebt. In einer hessischen Kleinstadt beschäftigt sich ein Pensionär damit, das Stadtarchiv zu ordnen und zu katalogisieren und in übersichtlichen Regalen unterzubringen, so dass das Archiv von den Bürgern genutzt werden kann. Es gibt aber auch Menschen, die mit dem Ende ihres Berufslebens auch alle ehrenamtlichen Aufgaben in jüngere Hände legen und nur noch ihr Leben genießen.
Was sagt das Wort Gottes dazu? So etwas wie Ruhestand kennt die Bibel nicht. Im gegenteil - manche Menschen wurden erst als Senioren von Gott berufen, z.B. Abraham mit 75 Jahren und Mose mit 80. Die Jahrzehnte davor waren zumindest für Mose nur die Vorbereitung für seinen darauf folgenden vierzigjährigen Dienst. Das zeigt auch, welchen hohen Wert unser Schöpfer dem Alter beimisst.
Wir können das "dritte Lebensalter" als wunderbare Chance begreifen, Gott zu dienen und so immer noch gebraucht zu werden. Natürlich verfügt man als älterer Mensch nicht mehr über den Schwung und die Leistungsfähigkeit von früher. Aber dafür hat man einen reichen Erfahrungsschatz gesammelt, aus dem andere Menschenprofitieren können.
Barbara Deane
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Wer alt werden will, darf kein Feigling sein!
Das Altwerden bringt Lust und Last, Befreiung und Bürde, Loslassen und neues Beginnen. Das ist wahrhaftig nichts für Feiglinge. Es ist wie das Leben selbst – herausfordernd und lebensgefährlich.

 Der beliebte Schauspieler und Enter­tainer Joachim Fuchsberger schreibt in seinem Buch „Älterwerden ist nichts für Feiglinge": „Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich die Alten die faltige Haut nicht länger über die Ohren ziehen lassen. Hören wir auf, im stillen Käm­merlein oder vor der Glotze auf die Schwätzer aus den Amtsstuben zu hö­ren, lassen wir uns keine Angst mehr einjagen von den Neunmalklugen, wo immer sie sitzen." Fuchsberger will den Altersgenossen Mut machen, mit dem unvermeidlichen Vorgang des Altwer­dens locker umzugehen. Das Buch ist voller Lebenserinnerungen. Der Autor zieht das Fazit: „Benehmen wir uns nicht wie alt gewordene Junge, son­dern wie jung gebliebene Alte.

Chancen des Alters nutzen

Wir alle möchten möglichst lange le­ben, aber ohne dabei alt zu werden. Deshalb suchen wir ermutigende Zeug­nisse aus Philosophie, Literatur und Kunst. Sie sollen die „Lust aufs Alter" wecken und uns zeigen, dass das Alter durchaus seine Chancen hat. So über­nahm Michelangelo mit 71 Jahren die Bauleitung des Petersdoms, mit 73 schrieb der Philosoph Immanuel Kant

die „Metaphysik der Sitten", mit 80 voll­endete Giuseppe Verdi seine Oper „Falstaff", ebenfalls mit 80 Jahren Johann Wolfgang von Goethe seinen „Faust II"; und mit 99 zeugte Abraham seinen Sohn Isaak. Eine Hundertjährige wurde ge­fragt, was sie aus ihrem Leben gemacht habe. Ihre Antwort: „Das kann ich nicht sagen, ich arbeite immer noch daran". Wer heute 60 ist, kann davon ausgehen, über 80 Jahre alt zu werden. Das bedeu­tet, dass wir länger, weit über das Er­werbsleben hinaus, arbeitsfähig sind.

Späte Freiheit entdecken

In der Jugend mussten wir tun, was Eltern und Lehrer uns hießen. Als Er­wachsene mussten wir machen, was die Chefs von uns verlangten oder die Familie von uns forderte. Die Arbeit gab uns Essen auf den Tisch, ein Dach über dem Kopf, Geld, um die Rechnun­gen zu bezahlen und den gewünschten Lebensstil zu pflegen, aber auch das wundersame Gefühl etwas zu leisten. Im Rentenalter sind wir nun endlich un­sere eigenen Chefs. Die Terminhoheit über die Agenda liegt bei uns. Aus frei­em Ermessen können wir Ja oder Nein sagen. Das ist so etwas wie späte, aber wohlverdiente Freiheit, die wir genießen dürfen - ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben! Wir müssen nicht mehr, wir dürfen und kön­nen. Wir dürfen auch mal etwas sein lassen und Gelassenheit entwickeln, denn einmal werden wir nicht nur die­ses und jenes lassen müssen, sondern das irdische Leben selbst.

Einen Baum wachsen

Als Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke in den Ruhe­stand trat, wurde er gefragt, was er nun zu tun gedenke. „Ich möchte endlich wieder einen Baum wachsen sehen", war seine prompte Antwort. Im Er­werbsleben lebten wir nach vorn; im Rentenalter ist die Tiefe an der Reihe. Es geht darum, im Weniger das Mehr zu finden. Nicht nur beim Genießen des Sonnenuntergangs oder beim Lauschen auf den Gesang der Amsel, sondern auch beim Erzählen, Singen oder Spie­len mit den Enkelkindern. Da lässt sich möglicherweise einiges gutmachen, das wir an den eigenen Kindern sträf­lich versäumt haben. Es liegt weitgehend an unserem Denken und Wollen, ob wir das dritte Lebensalter als Belle Epoque oder als „unheilbare Krankheit" erleben. Das wusste auch die Krimi-Autorin Agathe Christi, die meinte: „Je älter ich wer­de, desto interessanter werde ich für meinen Mann." Was nicht verwunderte, denn ihr Mann war Archäologe.

Nicht nur auf der Tribüne sitzen

Wir Alten wollen nicht nur auf der Tribüne sitzen und uns am Tun der an­dern amüsieren. Wir möchten uns wei­terhin verausgaben - aber vielleicht in einem gemächlicheren Tempo. Wir wollen weiterhin ak­tiv und wachstumsorientiert leben. Die Einigelung in die eigenen vier Wände wirkt lebensverkürzend. Wenn der Gang in den Garten der einzige Ausgang ist, ist das zu wenig. So lange in uns eine Ader lebt, gibt es Beziehun­gen zu pflegen, Reisen zu unternehmen, zu lesen und sich weiter zu bilden. Nur wer nicht mehr neugierig ist und das Lernen aufgegeben hat, ist alt. Die Generation 60plus gilt im Allgemeinen als wohlhabend. Mit Udo Jürgens können viele sagen; „Ich habe alles, aber ich habe es leider nicht mehr lange." Noch zu Lebzeiten „mit warmen Händen" mit andern zu teilen, macht bekannt­lich glücklich, Ohne großzügige Spenden könnten christ­liche Gemeinden, Missions- und Hilfswerke ihren Auf­trag kaum erfüllen. Viele Rentner sehen ihre Chance in der Freiwilligenarbeit. Sie wollen etwas tun, was zu ih­rem Lebensentwurf passt. Sie spenden Zeit und indem sie etwas für andere tun, tun sie auch etwas für sich.

Versöhnt leben – in Würde sterben

In jedem menschlichen Leben gibt es verpasste Gele­genheiten, vertane Zeit, verletzende Worte. Unser Le­bensrad lässt sich nicht zurückdrehen. Was gewesen ist, ist gewesen. Ein Weiser empfiehlt: „Vergieße keine Tränen über die fleckigen Seiten der Vergangenheit. Stattdessen blättere um und freue dich über die schö­nen weißen Seiten, die dir noch bleiben." Sterben ist ein lebenslanger Prozess; er beginnt bereits bei der Ge­burt. Unsere Zeit liegt in den Händen eines Höheren. Leichter stirbt, wer weiß, dass mit Tod und Grab nicht alles aus ist vorausgesetzt, dass wir unser Leben vor Gott und Menschen in Ordnung gebracht haben und als Versöhnte die letzte Wegstrecke gehen können. Das Sinnen über Auferstehung und Ewigkeit prägt den al­ternden Gläubigen und macht ihn zur Respektsperson, denn er steht nahe bei Gott.                                                                            Samuel Moser


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"Und vergib uns unsere Schuld - wie auch wir vergeben unseren Schuldnern!"
Wie Gott vergibt
Das ist wohl die schwerste Bitte, die Jesus Christus uns im "Vaterunser" gegeben hat! Es gibt Menschen, die es nie gelernt haben, ihre Schuld vor Gott und anderen einzugestehen. Wie anders sähe es in vielen Familien, am Arbeitsplatz, in Politik und Gesellschaft aus, wenn wir für Fehler und Schuld um Vergebung bitten würden! Was hindert mich nur daran? Liegt es daran, dass ich nicht verstanden habe, wie Gott mir vergeben will?
Was würde geschehen, wenn Gott mir nur so vergibt, wie ich bereit bin, anderen zu vergeben? Wäre das nicht schrecklich?
Nach Jesu Sterben auf Golgatha (daran erinnert uns ja Karfreitag) wird mir ein neuer Grund gegeben, der die Motivation zum gegenseitigen Vergeben noch stärker macht: "Vergebt einander, so wie Gott in Christus euch vergeben hat!" (Epheser 4,32).
Damit wird mir gezeigt, wie Gott vergibt, weil Jesus Christus an meiner Stelle für meine ganz persönliche Schuld am Kreuz starb. Sollte ich nicht aus Dankbarkeit für seine Liebe und Hingabe, die bis in den Tod ging, auch selbst anderen vergeben können?
Vergebung ist mehr, als nur eine Sache wegzuwischen. Vergebung bedeutet: Ich verzichte auf mein Recht, Recht zu haben! Wenn Gott mir in Christus Jesus vergibt, verspricht er gleichzeitig, mir nie mehr mein falsches Verhalten und Handeln hervorzuholen, um es mir erneut vorzuhalten: Gott verspricht: "Ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken!" (Hebräer 8,12). Ob wir lernen können, ebenso zu vergeben?
        Eberhard Platte, aus "das Wort für heute", CV Dillenburg

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"Hat man ein Unrecht verziehen,
muss man es aus seinem Gedächtnis löschen."
 
Christine von Schweden (1626-1689)

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